Route de France
Etappe 1-6

Die ersten 3 Etappen waren vom Profil her etwas einfacher. Doch wir verloren leider Liselot durch einen Sturz und Carla, die im Training sturzte und noch Gesunheitlich angeschlagen war. So waren wir auf der 2. Etappe nur noch zu viert, daher war es schwer das Führungstrikot zu verteidigen. Wir versuchten bei den Massensprints Lizzy in eine gute Position zu bringen und sie war immer unter den besten 5.
Bei der 4. Etappe gab es ein schweres Zeitfahren bei dem Judith Arndt gewann, beste vom Team war Charlotte. Auf den letzten 2 Etappen wollten wir unbedingt noch einen Etappensieg und Lizzy gewann die letzte Etappe. Ich habe ihr angefahren bis zur letzten Kurve und es hatte gereicht. Im Gesamtklassement gewann Van Fleuten vor Arndt, ich wurde 10.
Sieg beim Prolog

Der Auftakt der Rundfahrt war ein Prolog von 5,9km. Das ist eine Rundfahrt bei der alle guten Teams da sind wie Columbia, Nederland bloeit, ´Cervelo...Ich musste sehr früh starten, hatte mich gut gefühlt und habe den Auftakt der Rundfahrt ganz knapp vor van Vleuten und Zabelinskaja gewonnen.
Weltcup in Schweden

Das war das vorletzte Weltcuprennen dieser Saison und alle waren sehr motiviert. Wir wussten wir sind die stärkste Mannschaft, wir versuchten das Feld zusammen zu halten damit es am Ende zum Massenspurt kam. Ich bin meistens die Anfahrerin für unsere Sprinterin Kirsten Wild und sie hat am Ende dann auch gewonnen. Ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung und wurde noch 26.
Weltcupsieg beim Teamzeitfahren in Schweden

Beim Teamzeitfahren in Schweden hat das Cervelo Test Team das Rennen überlegen vor Columbia mit mehr als 1 min Vorsprung gewonnen. Für mich war es auch speziell, da ich seid 2006 immer dabei war und wir jedes Jahr gewonnen haben, habe ich mich umso mehr gefreut.
Etappensieg bei der intern.Thüringen Rundfahrt

Die 5. Etappe führte durch Schmölln. Bei der wir 6 Runden mit sehr vielen Steigungen zu bewältigen hatten. Schon nach der 4. Runde bildete sich eine 11 Köpfige Spitzengruppe bei der viele starke Fahrerinnen vertreten waren. Auf der letzten Runde attackierten die andern und ich bin jedes Loch zu gefahren. Ich fühlte mich dennoch sehr stark und konzentrierte mich am Ende auf Hanka Kupfernagel die dann auch 2. wurde. Ich habe dann in einem packenden Finale die Etappe gewonnen.
Thüringen Rundfahrt Etappe 1-4
Die ersten 3 Etappen bei der diesjährigen Thüringen Rundfahrt waren ein bisschen mühsam in den Rhythmus zu kommen für mich. Bei der ersten Etappe platzierte ich mich als 7. Am 2. Tag war eine Gruppe weg, die einen grossen Vorsprung hatten, aber ich konnte dort nicht mit fahren, ich hatte ein bisschen mit der Hitze zu kämpfen und wurde 14. Also konzentrierten wir uns auf einzelne Etappen. Bei der 4. Etappe wurde ich beim schweren Zeitfahren 7. da ging es mir gut, da es dort auch nicht so sehr heiss war.
3.Gesamtrang bei der Krasna Lipa in Tschechien

Bei der Rundfahrt in Tschechien die über 5 Etappen wurde ich unterstützt von der Deutschen Nationalmannschaft führte am Ende belegte ich den 3. Gesamtrang. Siegerin wurde Trixi Worrack und 2. wurde Burchenkova aus Russland. Bei der 1. Etappe wurde ich ganz knapp 2. Auf der 2. Etappe die bergauf berg ab ging wurde ich im Massenspurt 7. Die 3. und 4. Etappe waren einmal das Zeitfahren bei dem ich 4. wurde und am Nachmittag wurde ich 3. Die letzte Etappe hatte es nochmals in sich und wurde nochmals 4. Am Ende belegte ich nach 5 Etappen den 3. Gesamtrang.
11. Platz bei der Deutschen Meisterschaft auf der Strasse
Ein Tag nach dem Zeitfahren wurde das Strassenrennen ausgetragen. Mit zu den Favoritinnen wurde Columbia und Cervelo also wir gezählt. Vom Start weg gab es viele Attacken. Claudia und ich sind mehrmals mit gefahren, nach ca 6 von 13 Runden attackierte Arndt, Worrack und Becker. Sie machten die Meisterschaft unter sich aus und es gewann Becker vor Arndt. Ich kam mit der Verfolgergruppe ins Ziel und wurde 11. Claudia wurde 7.
6.Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren in Sangerhausen
Das Einzelzeitfahren in Sangerhausen wurde über 28km ausgetragen. Ich musste als 45. starten bei dem ich viel Regen und Wind hatte. Die 28km waren flach, bis auf die Zielgerade ging es 500m 10% bergan. Bei 36:20 wurde ich 6. Judith Arndt gewann das Rennen mit 30 sec vor Charlotte Becker.
RaboSter Zeeuwsche Eilanden in Holland
1. Etappe
Die Rundfahrt war in Südholland im Westen auf der Zeeland Insel,es war nochmals ein guter Test für die deutsche Meisterschaften. Die erste Etappe war ein Prolog von 7km, mit vielen Kurven und viel Wind. Mit meinem 11. Platz war es ein gutes Ergebnis. Kirsten Wild hat das Zeitfahren vor Regina Bruins und Iris Slappendel gewonnen, alle fahren wie ich im Cervelo Test Team. Ausserdem sind wir alle mit dem schnellen P4 gefahren, das noch aerodynamischer fährt.
2.Etappe
Auf der 2. Etappe haben wir schon nach 10km Tempo gemacht um das grosse Feld von 183 zu verringern. Ich hatte noch Defekt und musste mein Rad wechsel, das mir etwas zu klein war. Es war eine sehr harte Etappe, da wir fast alles von vorne gefahren sind und am Ende war eine Gruppe übrig von 20. Kirsten Wild gewann diese Etappe vor Charlotte. Ich habe am Ende das Tempo hoch gehalten um meiner Teamkollegin zum Sieg zu helfen.
3. Etappe

Die 3. Etappe führt über 134km und war wieder geprägt von sehr viel Wind und Regen. Wir kontrollierten das Rennen von Beginn an, so das niemand attackieren konnte. Am Ende war es noch eine kleine Gruppe von ca 15, diese Etappe gewann Janneke Kanis vor Iris Slappendel. Ich selber wurde 8. Im Gesamtklassement hatte Kirsten vor Iris die Rundfahrt gewonnen. Ich selber hatte an diesem Tag sehr viel Teamarbeit geleistet wobei ich mit meinem 9. Gesamtrang zufrieden sein kann.
Nach Hochzeit von Christiane Soeder-Richter zum Sieg in Oberösterreich(Ried)
Nun war es endlich soweit, das Christiane und Bernhard sich das ja Wort gaben. In der Nähe von Wien in einem kleinen Ort wurden ca 25 Freunde und Verwandte eingeladen. Am Vormittag wurden im Rathaus die Ringe überreicht, mittags machten wir eine kleine Wanderung durch die Wachau auf eine Ruine und Abends gab es ein 5 gängiges Menü. Es war eine sehr schöne Hochzeit.
Am Sonntag auf der Heimfahrt fuhr ich ein Kriterium in Ried im Innkreis. Ich attackierte in der 2. Runde und wir überrundeten das Feld zu dritt. Am Ende gewann ich das Rennen im Sprint.
1.Platz in Merdingen
![]()
Beim Pfingstmontagrennen in Merdingen waren wieder ca 60 Frauen aus Süddeutschland und der Schweiz am Start. Vom Cervelo Team Patricia, Emily und ich. Wir hatten 7 Runden mit 13,5 km zu absolvieren, in der Runde war ein Berg mit ca 1km. Am Anstieg in der 2. Runde hatten wir Cervelo girls das Tempo hoch gehalten, so das wir eine Gruppe von 12 waren. In dieser Runde ging mir auch die Kette runter und ich brauchte eine Zeit um wieder an die Spitze zu kommen. In der 5. Runde hielten wir das Tempo wieder hoch so dass wir noch zu viert waren mit Patricia und mir dabei. 2km vor dem Ziel attackiere ich und es folgte Pia Sunstedt und ich gewann das Rennen vor Sunstedt. 3. wurde Jennifer Hohl, Patricia wurde 4. und Emily 7.
Sieg in Villingen-Schwenningen

Beim grossen Volvo Preis in Villingen-Schwenningen waren 60 Frauen mit dabei starke schweizer Teams und starke Fahrerinnen aus Süddeutschland. Wir mussten 7Runden mit a 6km fahren und ich hatte 1 Woche Pause gemacht. Daher wusste ich nicht was ich drauf hatte, also attackierte ich in der 2. Runde wir waren dann 6 Fahrerinnen in dieser Runde. Eine Runde später hatte ich dann nochmals attackiert und war dann bis zum Schluss alleine, der Vorsprung zu den anderen war immer 20-30 sec. Die anderen gaben nochmals Gas und es reichte zum Sieg vor Verena Joos und Pascale Schnider.
WC China
Zum ersten Mal fand in China ein WC für uns Frauen statt. Der Weltcup fand in Chongming, das ist 20km von Shanghai weg statt. Das 138km lange Rennen war geprägt durch das nasse und kalte Wetter. Unsere Taktik war ein schnelles Rennen zu machen. Nach 40km entstand eine Gruppe mit 10 darunter 3 Columbias 2 von Cervelo und noch andere. Wir hatten einen Vorsprung von 40-50sec, doch das Feld kam immer Näher. Dann habe ich attackiert mit Judith Arndt und wir waren 50km an der Spitze, doch leider wurden wir 5km vor dem Ziel eingeholt und es kam zum Sprint. Es gewinnt Ina Teutenberg vor Kirsten Wild.
Gp Roeselare

Das war in Westbelgien ein Rennen mit 136km. Von Beginn an kontrollierten wir das Rennen, wir mussten 2mal den Kemmemlberg hochfahren, das eine steile Rampe mit Pflaster war. Es wurde immer wieder attackiert, auch Patricia war am Ende mit 3 anderen in einer Spitzengruppe. Am Ende machte das Cervelo-Team so ein hohes Tempo, das die Gruppe gestellt wurde und es kam wieder zum Massensprint. Ich brachte Kirsten bis zur 100m Marke und sie gewann wieder das Rennen. Ich selber wurde noch 6.
Gp Omloop Boersele
Das war ein flaches holländisches Rennen. Wir machten von Beginn an ein sehr hohes Tempo, wobei das Feld von 180 auf 15 Fahrerinnen geschrumpft wurde. Am Ende war Charlotte in einer Spitzengruppe, die Iris und ich mit einer Tempoverschärfung wieder eingeholt haben. Am Ende siegte Kirsten vor Gilmore und Broun. Ich habe meine Arbeit getan und wurde noch 14.
Sieg beim Bundesligarennen in Schweinlang

Beim ersten Bundesligarennen in Schweinlang habe ich das Rennen über 100km gewonnen vor der Vizeweltmeísterin von 2006 Trixi Worrack. Das war mein Heimrennen in der Nähe von Kempten, daher wollte ich auch ein starkes Rennen fahren. Unterstützt wurde ich von meiner Kollegin Patricia Schwager, die immer versucht hat die Attacken der anderen zu kontern. Nach 4 von 11 Runden setzten sich Trixi und ich vom Hauptfeld ab und bauten unseren Vorsprung auf 7 min aus. Am Ende konnte ich mich von Trixi absetzen und das Rennen gewinnen.
Novilon Cup in Drenthe

Dieses Rennen war auch 140km lang mit 1km Pflaster und 5 mal den Vamberg. Mit dabei wie beim Weltcup alle guten Fahrerinnen wie Vos, Teutenberg, Johanson......Nach 60 km machte Teutenberg und Vos Tempo, bei dem noch weitere 10 folgen konnten. Mit dabei von Cervelo Kirsten, Lotte, Sharon und ich. Am Ende wurde diese Gruppe nochmals gesprengt und es blieben 6 übrig, mit dabei alle Favoritinnen. Von Cervelo Kirsten und ich, wir haben uns entschieden, das ich nochmals 5km vor dem Ziel attackiere. Aber van Fleuten setzte ein ne Konterattacke, bei der niemand folgte und sie gewann. Kirsten wurde 3. und ich 6.
WC Drenthe

Beim Weltcup in Drenthe hatten wir 140 km zu fahren. Nach 30 km kam das erste Kopfsteinpflasterstück bei der unsere Mannschaft schon sehr für das Tempo verantwortlich war. Nach ingsgesamt 3 Pflasterstücken war das Feld von 180 auf 40 Fahrerinnen geschrumpft. Danach kamen viel Attacken und jeder wollte wegkommen, doch dann entstand eine Gruppe mit 15 Fahrerinnen mit dabei Iris, Charlotte und ich. Wir wollten es auf keinen Sprint ankommen lassen und attackierten auf den letzten 20km, doch am Ende kam es doch zum Sprint, Charlotte wurde 4. Iris 10 und ich 12. Ich durfte mir noch das Trikot als beste Bergfahrein überstreifen. Das war nur ein Hügel von 500m der 18% steil war.
2.beim Dolmans Klassiker in Holland
Beim Frühjahrsklassiker in Südholland waren 150 Frauen am Start. Am Ende mussten wir 3 mal den Cauberg hoch der ca 700m steil ist. Ich war mit einer starken Holländerin zusammen an der Spitze. Zum Schluss attackiert ich da ich wusste sie ist schneller im Sprint, aber sie hatte mehr Energie im Finale und ich wurde glückliche 2.
5. beim Frühjahrsklassiker Het Volk in Belgien

Am letzten Februarwochenende stand der erste Frühjahrsklassiker auf dem Rennkalender. Nach 1 Woche Trainingslager auf Mallorca flogen wir nach Belgien, mit einem starken Team wollten wir dort eine gute Form zeigen. Das Rennen war ähnlich wie die Flandernrundfahrt mit vielen Steigungen, Kopfsteinpflasterpassagen und Wind geprägt. Nach 3 von 7Bergen attackierte Johanson, 2 Belgierinnen und ich. Später kam noch Regina Bruins aus meinem Team dazu. Johanson, die schon gut in Form ist hat dieses Rennen gewonnen, ich war mit meinem 5. Platz schon sehr zufrieden.
Guter Einstand in die neue Saison in Qatar
Vom 3.-5.2. hat das internationale Rennprogramm für die Topteams aus Europa, Amerika und Australien im Frauenradsport begonnen. Wir hatten unser Hotel in Doha, wo wir immer nie weit zu den einzelnen Etappen hatten. Die 1. Etappe war geprägt vom Wind und von unserem 1. Ausfall von Lizzy Armitstead, die wir leider verloren hatten und nur noch zu fünft waren. Wir kontrollierten das Rennen, somit fehlten uns im Finale die Kräfte und Kirsten Wild unsere Topsprinterin wurde 19. die auch noch einen Defekt hatte.
Die 2. Etappe verlief ähnlich wir haben zu viel Energie verloren bei den Bonifikationen und bei zu viel Arbeit während des Rennens, so dass am Ende Kirsten 4. wurde und im Gesamt jetzt 2. ist hinter der Italienerin Bronzini.
Bei der 3. Etappe wurde die Rundfahrt entschieden zwischen Wild und Bronzini. Das Team hat sehr viel der Kirsten geholfen, do dass sie es am Ende geschafft hat , die Rundfahrt und die Etappe zu gewinnen. Ich wurde am Ende auch noch 10. im Gesamtklassement.
Trainingscamp in Portugal

Im Moment bin ich mit in Portugal im Trainingslager mit meinem Cervelo-Test-Team. Das Wetter könnte besser sein, aber das stört uns nicht. Wir sind 2 Wochen hier in der Nähe von Faro, das ist ganz im Süden von Portugal im Robinson Club Quia da Ria. Zum Trainieren ist es hier ganz gut, es gibt sehr viele Steigungen, aber auch flache Strassen.
